ÜK: Überbetriebliche Kurse in der Schweizer Berufsbildung
Alles über die überbetrieblichen Kurse (ÜK) in der Schweizer Berufsbildung. Inhalte, Bewertung und wie sie in die EFZ-Gesamtnote einfliessen – für alle Lehrberufe.
Die überbetrieblichen Kurse (ÜK) sind ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Berufsbildung – unabhängig vom Lehrberuf. Sie vermitteln praktische Kompetenzen, die im Lehrbetrieb nicht immer vollständig abgedeckt werden können. Ob Informatiker, Handwerker oder Dienstleister, ÜK ergänzen die betriebliche Ausbildung und sind Teil der EFZ-Berechnung.
Was sind ÜK?
Die ÜK ergänzen die betriebliche Ausbildung:
- Organisiert von Berufsverbänden (z.B. ICT-Berufsbildung)
- Finden in speziellen Ausbildungszentren statt
- Dauern meist 1-2 Wochen pro Kurs
- Praktische Übungen und Projekte
ÜK-Inhalte je nach Lehrberuf
Die ÜK-Inhalte variieren je nach Lehrberuf. Beispiele:
- Informatiker: Netzwerktechnik, Programmierung, IT-Sicherheit
- Handwerk: Spezialisierte Techniken, Materialkunde, Sicherheit
- Dienstleistung: Kundenkommunikation, Projektmanagement, Qualitätssicherung
- Gastronomie: Küchentechniken, Service, Hygiene
- Alle Berufe: Praktische Übungen und Projekte
Bewertung und Einfluss auf EFZ
So fliessen ÜK-Noten in dein EFZ ein:
- ÜK-Noten sind Teil der Berufskompetenzen (IK)
- Werden mit anderen Fachnoten kombiniert
- Gewichtung gemäss BiVo deines Lehrberufs
- Wichtig für die IK-Gesamtnote (30% der EFZ-Note)
- Organisiert von Berufsverbänden oder Ausbildungszentren
Fazit
In Rhinoya kannst du alle deine ÜK-Noten erfassen und siehst direkt, wie sie deine Gesamtnote beeinflussen.
Autor
Renzo Verri
Veröffentlicht am