ÜK: Überbetriebliche Kurse in der Schweizer Berufsbildung
Alles über die überbetrieblichen Kurse (ÜK) in der Schweizer Berufsbildung. Inhalte, Bewertung und wie sie je nach BiVo in die EFZ-Gesamtnote einfliessen.
Die überbetrieblichen Kurse (ÜK) sind ein fester Bestandteil der dualen Berufsbildung. Sie vermitteln praktische Kompetenzen, die im Lehrbetrieb nicht immer vollständig abgedeckt werden. Ob und wie ÜK-Leistungen in die EFZ-Note einfliessen, steht in der jeweiligen BiVo — nicht einheitlich für alle Berufe.
Zuletzt aktualisiert:
Was sind ÜK?
Die ÜK ergänzen die betriebliche Ausbildung:
- Organisiert von Berufsverbänden (z.B. ICT-Berufsbildung)
- Finden in speziellen Ausbildungszentren statt
- Dauer und Anzahl legt die jeweilige BiVo bzw. der Bildungsplan fest
- Praktische Übungen und Projekte
ÜK-Inhalte je nach Lehrberuf
Die ÜK-Inhalte variieren je nach Lehrberuf. Beispiele:
- Informatiker: Netzwerktechnik, Programmierung, IT-Sicherheit
- Handwerk: Spezialisierte Techniken, Materialkunde, Sicherheit
- Dienstleistung: Kundenkommunikation, Projektmanagement, Qualitätssicherung
- Gastronomie: Küchentechniken, Service, Hygiene
- Berufsspezifische praktische Übungen und Projekte
Bewertung und Einfluss auf EFZ
So fliessen ÜK-Noten in dein EFZ ein:
- ÜK-Noten können Teil der Berufskenntnisse oder Erfahrungsnote sein
- Werden mit anderen Leistungsnachweisen kombiniert
- Gewichtung gemäss BiVo deines Lehrberufs
- Bei ICT-Berufen oft in der IK (Beispiel Informatiker: 30 % der EFZ-Note)
- Organisiert von Berufsverbänden oder Ausbildungszentren
Fazit
In Rhinoya kannst du alle deine ÜK-Noten erfassen und siehst direkt, wie sie deine Gesamtnote beeinflussen.
Autor
Renzo Verri
Veröffentlicht am